Alina Bronsky: Baba Dunjas letzte Liebe

»Wenn ich mich in meinem Alter noch über Menschen wundern würde, käme ich nicht mehr zum Zähneputzen.«

Worum geht es

Baba Dunja ist vor Jahren als erste in ihr Dorf zurückgekehrt. Das hatte sie nach dem Unglück von Tschernobyl verlassen, ist aber (tickenden Geigerzählern zum Trotz) wieder zurückgekehrt. Baba Dunja war die erste, mittlerweile hat sich eine kleine Dorfgemeinschaft gebildet, die ihr Gemüse im Garten anbauen, Wasser aus dem Brunnen holen und ab und an den zweistündigen Fußmarsch und die anschließende Busreise antreten, um in der Stadt Post zu holen und etwas einzukaufen. In dieser Stadt trifft sich Baba Dunja auch alle paar Jahre mit ihrer Tochter, die als Ärztin in Deutschland lebt und von der sie besorgte Briefe erhält. Unruhe in das beschauliche Dorfleben bringt ein Fremder, der plötzlich auftaucht. Denn: Das Leben hier ist nicht für alle geeignet.

Wie es gefällt

Für mich eines der besten (wenn nicht DAS Beste) Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Wunderschöne Sprache und ein wunderbares Buch über Mut und Gelassenheit. Absolute und uneingeschränkte Empfehlung!

Bonus-Material

Interview mit Alina Bronsky zum Buch: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/alina-bronsky-im-interview-ueber-baba-dunjas-letzte-liebe-13752367.html

Alina Bronsky: Baba Dunjas letzte Liebe
Kiepenheuer & Witsch
16,00 Euro (gebundene Ausgabe)

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf den Inhalt dieser Rezension hat der Verlag und/oder der Autor dieses Buches keinen Einfluss genommen.

*Affiliate Link, gibt es aber auch beispielsweise bei Proust in Essen

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