Corfe Castle

Anfang des 11. Jahrhunderts begann man in Corfe Castle in der Grafschaft Dorset mit dem Bau einer Burg. Kein schlechter Ort dafür, die Aussicht ist bis heute noch hervorragend und dem Keuchen der Touristen bei Ankunft an der Burg zu urteilen, war die Eroberung auch eher beschwerlich.

Nachdem Königin Elisabeth I. im 16. Jahrhundert die Burg ihrem Tanzlehrer verkaufte, dauerte es aber nur knapp 100 Jahre, bis es mit ihr (der Burg) bergab ging – und zwar buchstäblich.

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1646 wurde die Burg belagert und anschließend mit Sprengstoff zerstört, weshalb Teile der Anlagen den Hügel hinab rutschten. Die nicht von der Bevölkerung verwerteten Teile liegen noch heute herum und können auf dem Spaziergang vom Besucherparkplatz zur Burg bewundert werden.

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Obwohl Corfe Castle in Dorset liegt, ist man auch hier nicht vor Rosamunde Pilcher sicher. Corfe Castle diente als Drehort für „Wenn nur die Liebe zählt“.

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Sehr pittoresk ist übrigens auch das gleichnamige Dorf Corfe Castle. Wir haben uns nur ein bisschen ein Wasserrad angeschaut, nach eigener Auskunft („There is more to Corfe than a great castle“) hat das Dorf aber noch mehr zu bieten als das Schloss.

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