Elke Austenat: Die Austenats


Elke wächst in der DDR auf und zunächst sieht alles nach der Geschichte einer DDR-Vorzeigefamilie aus. Eine in der Partei aktive alleinerziehende Mutter, der Onkel Oberbürgermeister von Ostberlin, zwei Brüder und Elke studieren, der älteste Bruder wird schliesslich sogar Leibarzt des Ministerpräsidenten Willy Stoph. Verschiedene Ereignisse führen jedoch dazu, dass sowohl bei Elke als auch ihrem Bruder Lutz der Wunsch nach Ausreise in den Westen immer größer wird. Der Versuch der Wunscherfüllung endet im Gefängnis.

Nicht immer ganz rund im Schreibstil (Leseprobe), trotzdem fand ich, dass der Einblick in die Familiengeschichte und das tatsächliche Leben in der DDR sehr interessant war.

Verlosung von „Die Austenats“

Ein Exemplar von „Die Austenats“ verlose ich – inklusive Widmung der Autorin. Einfach bis zum 6. Mai einen Kommentar unter diesen Artikel schreiben und teilnehmen.

3 Comments

  1. Ich lese sehr gern Familien-Sagas. Gerade die deutsche Geschichte birgt ja schon viel Dramatik, und wenn darin die Geschichte einer Familie eingebettet ist, kann das sehr interessanter Erzählstoff sein. Mich hat die Rezension auf jeden Fall neugierig gemacht und ich würde gern mehr über die Familie Austenat erfahren.

  2. Auch ich lese gern „echte“ Geschichten. Ich würde sehr gern mehr über die Familie Austenat erfahren….

  3. Danke an Frau Austenat und ihre Familie für die (sicher für viele dort Erwähnte schmerzliche) Offenheit. Mich hat dieses Buch, wie selten eines bewegt und erschüttert.
    Als Jahrgang 1942 erlebe ich besonders intensiv die Geschichte Deutschlands und der Familie A. mit. Vieles weiß man ja – aus Erzählungen oder vielleicht auch eigenem Erlebnis. Dieses Buch ist eine Offenbarung, es müsste Pflichtlektüre in den Schulen sein, um der nachwachsenden Generation deulich vor Augen zu führen, wie Menschen manipuliert und missbraucht wurden – und dass sehr viele dies bis heute nicht wahrhaben wollen. Wo sind die Unterschiede zwischen den Strukturen Drittem Reich und DDR? Es reisst den Beschwichtigern die Maske runter!
    In den sechziger Jahren ist durch den Auftstand der Jugend die Verlogenheit der Untergetauchten Ehemaligen und der Ewiggestrigen der Nazi-Zeit thematisiert worden. Diese Aufarbeitung für die DDR fehlt noch.
    Vielleicht ist dieses Buch ein Anstoss?

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