Warum hat das eigentlich so lange gedauert, bis ich im Essener Frischparadies war? In Berlin habe ich schliesslich auch schon in beiden ortsansässigen Geschäften eingekauft. Vielleicht, weil es mich verwirrt hat, dass das Frischeparadies im Frischezentrum ist, genauer gesagt auf dessen Gelände (also nicht von den Straßenschildern verwirren lassen).
Kulinarisches Komplettangebot
Wie in Berlin gibt es (fast) nichts kulinarisches, was es im Frischecenter nicht gibt. Auch Arbeitsbekleidung kann erstanden werden, wie mir ein junger Mann, der sich von hinten an mich heran schlich, per Schild mitteilte. (Wie man sieht, schmeichelt mir das Gelb der Wand allerdings nicht besonders.)
Frischer Fisch und exotische Früchte
Für den wöchentlichen Einkauf wäre der Besuch des Frischecenters etwas übertrieben, wer allerdings auf der Suche nach einer guten Auswahl an frischem Fisch ist oder den Besuch durch exotische Früchte beeindrucken möchte, der ist hier richtig. Außerdem gibt es Jordan Olivenöl (auch in 5 Liter-Kanistern) und Maldon-Salz (auch in großen Gebinden). Wer es an allen Versuchungen vorbei zur Kasse geschafft hat, sollte sich noch einmal umdrehen: Der Brotkringel mit Pepperoni sollte unbedingt mit (und geht auch zur Berliner Erbsensuppe).
Angebote und Kompetenzkurse
Preiswert shoppen lässt es sich mit den Angeboten. Jeden ersten Montag im Monat wird es noch günstiger, am Cash&Carry-Tag gibt es 15 % auf alles (Tiernahrung führt das Frischeparadies meines Wissens aber auch nicht). Lernen kann man im Frischeparadies auch etwas, zum Beispiel im „Fischkompetenzkurs“ am 15. Mai.
Lützowstraße 24, 45141 Essen
Morsestraße 2, 10587 Berlin
Hermann-Blankenstein-Straße 48, 10249 Berlin
außerdem gibt es noch Frischeparadiese in Frankfurt, Hamburg, Hürth, Stuttgart und Wien