James Bond im Farbenrausch

Der 1. Januar eignet sich hervorragend dafür, entweder zu faulenzen oder ins Museum zu gehen. Dort sind nämlich an diesem Tag (relativ) wenig Menschen, weil eben viele sich für die erste Alternative entscheiden. Also sind der Mann und ich Neujahr 2013 ins Folkwang Museum gewandert. Das hat nämlich derzeit gleich zwei interessante Ausstellungen im Programm „Im Farbenrausch – Munch, Matisse und die Expressionisten“ und „Bond, … James Bond – Filmplakate und Fotografien aus fünfzig Jahren„.

Audioguide für Mehrwert

Für 16 Euro gibt es ein Kombiticket für beide Ausstellungen, weitere 4 Euro kostet der Audioguide für die Farbenrausch-Ausstellung. Der lohnt sich, weil man zu einzelnen Bildern nicht nur Hintergrundinformationen erhält, sondern auch einiges über die Künstler und ihre Gruppierungen erfährt. Schade nur, dass der Audioguide einen doch manchmal ziemlich doof dastehen lässt, wenn von einem Bild die Rede ist, welches anscheinend auch im Raum ist – man nur eben nicht weiss, wo.

Vielzahl von Farben und Stilen

140 Bilder in elf Räumen, da hat man einiges zu sehen. Mich haben besonders die Bilder von Edvard Munch fasziniert, von dem ich eigentlich nur den Schrei kannte. Aber auch abstraktere Werke anderer Künstler sind faszinierend, manchmal wegen starker Farben, manchmal wegen eines regelrechten 3D-Effektes.

Making of Farbenrausches

Die Ausstellung wurde bis zum 20. Januar 2013 verlängert.

Rund um James Bond

Die zweite Ausstellung, die wir im Folkwang Museum angesehen haben, ging in eine ziemlich andere Richtung. Der Geheimagent ihrer Majestät wurde in acht thematischen Blöcken vorgestellt, dazu griff man auf 200 Plakate und Fotografien zurück. Eine schöne Ausstellung – auch für nicht 100prozentige James Bond-Fans wie mich. Die Ausstellung läuft noch bis zum 13. Januar 2013.

Einen Überblick über alle James Bond-Filme bekommt man dank dieses Streifens:

Museum Folkwang, Museumsplatz 1, 45128 Essen

Öffnungszeiten
Di – So 10 – 20 Uhr, Fr 10 – 22.30 Uhr (Farbenrausch außerdem am 7.1. und 14.1.)

Fotografieren ist übrigens in den Ausstellungen nicht gestattet.

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