Naturlehrpfad Langeloh in Herne – silence is golden

Knapp fünf Kilometer führt der „Naturlehrpfad Langeloh“ entlang der Stadtgrenze Herne/Castrop-Rauxel, wer abkürzen möchte, kann das auf dem 2,1 km langen Kurzweg. Wer verlängern möchte, übersieht einfach die ein oder andere Markierung und befindet sich dann auf der Langen Straße in Herne. Die hat nichts mit Natur zu tun, führt aber nach reichlichem Gebrauch eines Iphones und Google Maps Richtung Parkplatz und davor auch wieder auf den richtigen Weg.

Vor dem Verlaufen noch gut gelaunt

Wasserplätschern und Spechtklopfen

Davon abgesehen: Natur pur und Stille obendrauf. So leise wie in den Waldstücken in Langeloh habe ich es noch nie erlebt, nur ein Specht hat ein bisschen geklopft. Und zu sehen gibt es auch viel, zum Beispiel Riesenschnecken, Schmetterlinge, Hummeln, Vögel. Das hätte man schön fotografieren können, wenn man nicht zu allem Überfluss die Speicherkarte der Kamera zuhause gelassen hätte. Der Mann hat mit ein paar Fotos von der Videokamera ausgeholfen und ich hatte viel Zeit, einfach nur mal zu gucken. Und zu hören. Spechtklopfen und Wasserplätschern sind wirklich schön.

Zeche Erin inmitten von Natur

 

Nistkästen sind in Langeloh besser ausgeschildert als der Weg

Broschüre für den Weg

Langeloh sollte man bewandert haben. Eigentlich ist der Weg auch gut ausgeschildert, vom Wanderparkplatz am Hotel Daun an der Bochumer Straße weisen gelbe und rote Pfeile den richtigen Weg. Holzpfeiler mit Zahlen darauf weisen auf Besonderheiten hin, leider sind keine Informationstafeln angebracht. Wer clever ist, druckt sich vorher die Broschüre zum Naturlehrpfad aus – darin steht neben dem richtigen Weg auch die Beschreibung zu den Zahlen auf den Holzpfählen.

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