Pfaueninsel

Knapp fünf Minuten schippert die Fähre von der Anlegestelle am Nikolskoer Weg hinüber zur Pfaueninsel und schon ist man mitten im „Preußischen Paradies“. Ursprünglich hieß dieses Paradies „Kaninchenwerder“, da Friedrich Wilhelm I. dort eine Kaninchenzucht betrieb.Ganz wie im Bericht Fontanes vom Ende des 19. Jahrhunderts ist ist nicht mehr: „Pfaueninsel! Wie ein Märchen steigt ein Bild aus meinen Kindertagen vor mir auf: ein Schloß, Palmen und Kängurus; Papageien kreischen; Pfauen sitzen auf hoher Stange oder schlagen ein Rad, Volieren, Springbrunnen, überschattete Wiesen; Schlängelpfade, die überall hinführen und nirgends; ein rätselvolles Eiland, eine Oase, ein Blumenteppich inmitten der Mark.“ Heutzutage sind die Meierei und das Schloss ein wenig angegrauter, aus den Feldern wurde eine Liegewiese und die Pfauen laufen dort und am Schloss herum auf der Suche nach dem ein oder anderen Stückchen Brot. Dafür erstrahlt die Voliere in neuem Glanz und ein Spaziergang durch den sehr alten Wald ist einfach schön.

Als passende Lektüre empfiehlt sich „Grunewaldsee„, in dem die Pfaueninsel (gefühlt) auf jeder Seite vorkommt.

Kleiner Hinweis für Besucher: Hunde und rauchen sind auf der Insel nicht erlaubt.

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