Frank Goosen: Raketenmänner


Um Männer geht es in dem neuen Buch von Frank Goosen. „Raketenmänner“, Männer unserer Gegenwart. Vertriebskanonen, Plattenladen-Besitzer und Versuchs-Fremdgeher spielen in den Geschichten eine Rolle.

Zum Beispiel Wenzel, der sich einen Plattenladen kauft, in den Teenager nur zum Knutschen im Keller kommen. Rotter, der einfach vor einem wichtigen Meeting aus dem Hotel geht und sein Leben umkrempelt. Oder Kamerke, der seine Frau betrügen möchte, was aber irgendwie nicht klappt.

Geschickt hat Goosen ihr Leben miteinander verwoben und lässt den Leser bei jeder Geschichte mit einem etwas offenen Ende zurück. Deshalb war „Raketenmänner“ für mich auch kein Buch, was ich in einem Rutsch durchgelesen habe, sondern „häppchenweise“. Schliesslich musste ich die Geschichten noch für mich „weiterspinnen“.

Gefühlt ist „Raketenmänner“ ganz anders als „Radio Heimat“, bei dem ich oft laut lachen musste. Die Raketenmänner kommen ohne Pott-Bezug daher, dafür mit viel Gefühl und Gedankenfutter daher. Für mich eine absolute Leseempfehlung (auch für Menschen, die eigentlich keine Kurzgeschichten-Bücher mögen, wie ich).

Frank Goosen: Raketenmänner*
18,99 Euro

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf den Inhalt dieser Rezension hat der Verlag und/oder der Autor dieses Buches keinen Einfluss genommen.

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