Ralf Bauerdick: Pakete an Frau Blech

Jesuitenkolleg, Zirkusmanege, DDR, Stasi und schwebende Jungfrauen – ein Buch, in dem viel passiert, wenn auch nicht immer sehr realistisch.

Worum es geht

Kaum haben Maik Kleine und seine ehemaligen Zirkus-Kollegen den ehemaligen Zirkusdirektor Alberto Bellmonti wie von ihm gewünscht mit Parade durch Berlin und Elefanten vorweg beerdigt, beginnen die schlechten Nachrichten: Bellmonti soll für die Stasi gearbeitet haben. Und irgendwie hängt auch alles mit Maiks Kindheit in der DDR zusammen, die tragisch 1978 endete, als seine Geschwister bei einem Brand ums Leben kamen.

Wie es gefällt

Zu Beginn ein Tragikroman, am Ende Klamauk – was hervorragend anfängt, wird immer chaotischer und vor allem unrealistischer. Wer damit leben kann, der bekommt eine abwechslungsreiche und vielseitige Geschichte, bei der man kaum etwas vorhersehen kann.

Rolf Bauerdick: Pakete an Frau Blech*
Deutsche Verlags-Anstalt
21,99 Euro (gebundene Ausgabe)

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf den Inhalt dieser Rezension hat der Verlag und/oder der Autor dieses Buches keinen Einfluss genommen.

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