Sechster Tag: Hic sunt dracones (Schottland 2012)

Alle paar Tage muss man dem schottischen Wettergott einen Tag opfern – dann regnet es. Wie ironisch, dass es das wieder genau an dem Tag tut, an dem wir in das Mekka der Golf- sowie William & Kate-Jünger, St. Andrews, fahren. Schließlich hatten wir schon vor zwei Jahren dort so ein Glück mit dem Wetter.

Spanier erobern St. Andrews Castle

Trotz des Regens hat eine spanische Reisegruppe das Schloss gekapert, was aber im Vergleich mit anderen Ruinen sowieso nicht zu den TOP 10 der sehenswerten zerstörten Gebäude in Schottland gehört.

Interessanter ist da schon die Kathedrale (bzw. die spärlichen Reste) und der umliegende Friedhof, auf dem unter anderem ein Denkmal für Tom Morris errichtet wurde.

 

Wir beschließen, dass St. Andrews von unserer persönlichen Schottland-Karte gelöscht und wie in alten Zeiten durch die Inschrift „“Hic sunt dracones“ (Hier sind Drachen) ersetzt wird.

The famous Anstruther Fishbar

Wenn man in der Nähe ist, sollte man auch mal bei der Anstruther Fishbar vorbeischauen. Allein, um zu sehen, wie man Busladungen von Touristen in Rekordgeschwindigkeit sättigen und weiterschicken kann. Fish & Chips sind auf jeden Fall die richtige Wahl. Wir bemerken, das die Fishbar umgerüstet hat: Statt Styropor-„Geschirr“ gibt es nun Papier und andere recyclebare Materialien. Sehr löblich.

Jenseits der Autobahn

Auf der Costal Tourist-Route lässt es sich auch bei (weiter andauerndem) Regen gut fahren und wir kommen pünktlich zu unserer Verabredung wieder in Edinburgh an. Es geht zu einem von einem Metzger betriebenen Restaurant. Award winning versteht sich. In diesem Fall der Metzger für seinen Haggis.

2 Comments

  1. Wir fanden St. Andrews damals auch nicht so umwerfend.
    Als Golfer sollte man vielleicht von Ehrfurcht ergriffen sein, liest man dann aber am Clubgebäude “ no dogs, no ladies“, vergeht zumindestens den Frauen dieses Gefühl ……

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