Stevan Paul – Monsieur, der Hummer und ich – Salsiccia Cheeseburger

 Salsiccia-Cheeseburger mit gepfeffertem Senfgurken-Zwiebelgemüse und Spezialsauce 

 

Für 6-8 Burger

50 ml Ketchup
3 El Barbecuesauce
1 Tl scharfer Senf 1 Knoblauchzehe
4 getrocknete Soft-Tomaten a.d. Öl
80 g Salatgurke
1-2 Tomaten
4-6 Blätter Lollo-Bianco-Salat
3-4 kleine rote Zwiebeln
80 g Senfgurken aus dem Glas
4 El Olivenöl
Salz
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1/2 El flüssiger Honig
4-6 Hamburger Brötchen mit Sesam
600 g rohe Salsiccia-Bratwurst (ersatzweise rohe, grobe Bratwurst)
4-6 Scheiben Chester-Schmelzkäse

Zubereitungszeit 25 Minuten

Für die Spezialsauce den Ketchup mit Barbecue-Sauce, Senf, Knoblauch und getrockneten Tomaten pürieren.

spezialsauce

Die Sauce beiseitestellen. Salatgurke und Tomaten in Scheiben schneiden und ebenfalls beiseitestellen, den Salat waschen und trocken schleudern.

gurke-tomate

Zwiebeln in Spalten schneiden, die Senfgurken fein würfeln.

zwiebeln-gurken

Die Zwiebeln bei mittlerer Hitze in 1 El Öl 4 Minuten braten. Die Gurkenwürfel zugeben, noch 1 Minute braten und mit Salz, Pfeffer und Honig würzen. Aus der Pfanne nehmen und zugedeckt warm stellen.

zwiebeln

Die Burgerbrötchen im 50 Grad heißen Ofen leicht erwärmen. Salsiccia-Fleisch aus der Bratwurstpelle drücken und aus dem Brät, mit angefeuchteten Händen, vier bis sechs flache Burger formen.

braet

3 El Öl in der Pfanne erhitzen, die Burger darin von jeder Seite 2-3 Minuten braten. Nach dem einmaligen Wenden mit Käse belegen.

  • Wer Salsicciabrät gerne selber machen möchte, der findet hier ein Rezept, nach dem wir seit einiger Zeit in Produktion gegangen sind. Seitdem ist immer ein bisschen Brät im Gefrierschrank und viele Gläser Salsiccia-Tomaten-Sauce stehen im Vorrat.

Burgerbrötchen aufschneiden, die untere Hälfte mit Salat, Gurke und Tomatenscheiben belegen, den Cheeseburger aufsetzen und mit Senfgurken-Zwiebelgemüse toppen.

fast fertig

Die Soße separat dazu servieren.

Das Kochbuch

 

Stevan Paul: Monsieur, der Hummer und ich: Erzählungen vom Kochen

18,90 Euro

 

 

Für Vegetarier geeignet

Da es eigentlich um die Geschichten und nicht so sehr um die Rezepte geht, ist das Buch für alle geeignet. Sogar für Menschen, die gar nicht kochen.

Größe der Portionen

Genau kann ich das nicht sagen, da wir beim Burger (bis auf die Sauce) eher nach Augenmaß gegangen sind. Aber: Ich habe nur einen Burger geschafft. Und da war sonst nichts bei, keine Pommes oder so.

Optik

Das Buch kommt orange-grau daher, die Kapitelfotos sind in Grautönen abgedruckt. In Farbe sehen die Arrangements bestimmt klasse aus (schliesslich hat Stevan Paul u.a. als Foodstylist für Tim Mälzers neues Buch Greenbox gearbeitet), in Grautönen ist das eher nicht so schön.

Verständlichkeit und Schwierigkeitsgrad

Einfach und klar geschrieben, daher gut verständlich. Der Schwierigkeitsgrad ist je nach Gericht unterschiedlich.

Besonderheit

Eigentlich ist das ja gar kein Kochbuch. Es ist ein Buch über das Kochen, mit schönen Geschichten rund um Kochen, Essen und Menschen. Und netterweise hat Stevan Paul noch zu jeder Geschichte ein Rezept spendiert. Die sind mal anspruchsvoller (Hummer-Terrine mit grünem Spargel in Safran-Gelee) und mal einfacher (Kartoffelsalat mit Grüner Sauce und Würstchen) und kommen immer ohne Bild aus.

Was ich schon daraus gekocht habe

Nichts. Aber ich habe es komplett gelesen (das kann ich von keinem meiner Kochbücher behaupten).

Das Kochbuch-Kochen-Gericht

Beim Einkaufen und auch teilweise beim Kochen kam immer wieder dieses „Naja, ob das was wird“. Barbecuesauce. Senfgurken. Aber es wurde. Nämlich grandios. Wir waren beide hin und weg, der Mann hat sich sogar einen zweiten Burger in den Magen gezwängt, weil das so lecker war. Neben lecker war das Ganze noch flott auf dem Tisch. Da gibt es nichts, das ist vier Sterne wert:

4_Punkte

Kleiner Verbesserungsvorschlag (und das ist wirklich jammern auf hohem Niveau): Die Spezialsauce würde ich unter alles andere streichen. Und ein wenig verwirrt es, dass die Rezeptangaben für 6-8 Burger sind, aus dem Brät aber nur 4-6 Burger geformt werden.

Über die zum Gericht gehörende Geschichte sollte man lieber nicht sprechen. Ich habe das Gericht nämlich nicht nach Geschichte, sondern nach Rezept ausgesucht. Als ich (zum Glück erst nach dem Kochen) die Geschichte noch einmal gelesen habe, ist mir ein bisschen übel geworden. Aber der Burger war klasse.

Fazit

Ein schönes Buch rund ums Essen und Kochen. Aber eben ein Lesebuch. Da die Rezepte aber trotzdem lecker zu sein scheinen, werde ich dann wohl doch „Herr Paulsens Deutschstunde„, eine Sonderausgabe des Magazins Effilee, erwerben. Da bin ich nämlich bisher im Zeitschriftenladen nur herum gestrichen.

Wer gar nicht genug von Herrn Paul bekommen kann, dem sei sein neues Werk „Schlaraffenland“ oder das tatsächliche Kochbuch „Schneller Teller“ ans Herz gelegt. Und natürlich sein Blog.

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