Daniel Woodrell: In Almas Augen

Eine Kleinstadt mit vielen Geheimnissen, ein tragisches Ereignis und eine nicht minder tragische Familiengeschichte.

Worum es geht

Im Sommer 1929 sterben in einer Kleinstadt in Missouri 42 Menschen bei einer Tanzveranstaltung wegen einer Explosion. Die Haushälterin Alma DeGeer verliert ihre Schwester Ruby, ein weiterer Verlust in ihrem Leben und einer, an dem sie fast zerbricht.

40 Jahre später erzählt sie ihrem Enkel, wer ihrer Meinung nach für die Explosion verantwortlich war – und was für Geheimnisse und Ereignisse der Kleinstadt überhaupt erst dazu geführt haben.

Wie es gefällt

Immer weiter arbeitet sich Woodrell in die Kleinstadt hinein, legt Geheimnisse und Beziehungen offen. So entsteht ein spannendes Bild, zusammengehalten auch von dem Erzähler, dem Enkel Almas, der nebenbei Familiengeschichte und -tragödien einfliessen lässt. Die einzelnen Bilder der Geschichte führen dann zur Auflösung der Frage: Was geschah am Abend der Explosion?

Spannend, fesselnd und genau die richtige Länge, dass die Geschichte nicht ausgedehnt wirkt (188 Seiten).

Krimi?

Das Buch steht auf der KrimiZEIT-Bestenliste, Fans von klassischen Krimis werden aber vermutlich enttäuscht sein. Es ist eher eine Art Psycho-Krimi, etwa in der Art wie „Das Seelenhaus„.

Daniel Woodrell (Peter Torberg): In Almas Augen*
Heyne Verlag
9,99 Euro (Taschenbuch)

Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Auf den Inhalt dieser Rezension hat der Verlag und/oder der Autor dieses Buches keinen Einfluss genommen.

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