Porschetreffen in Dinslaken

Heiß war es auf der Trabrennbahn Dinslaken. Zum einen, weil sich tatsächlich noch die Sonne bequemte (wie ich schmerzlich an meinem ersten Sonnenbrand seit Jahren merken musste), zum anderen, weil ein paar Millionen PS vor Ort glühten. Der „11. Internationale Club Day der Porschefreunde“ zog tatsächlich auch internationales Publikum an: Niederlande und Belgien waren schon fast normal, Schweiz, Frankreich und Tschechei dann doch etwas besonderer. Fast alles Porsche (mindestens ein Karmann Gia und zwei Käfer durften Dank Porsche-Motor auch teilnehmen) und die von alt bis neu. Wobei alt sich in Grenzen hielt, das ein oder andere Schätzchen wurde nach dem Gewitter am Morgen wohl lieber in der Garage gelassen. Geschätzte 2.500 Fahrzeuge wurden mehr oder weniger offensiv zur Schau gestellt. Viel zu sehen gab es in jedem Fall, zu hören auch. Zum Beispiel beim „Battle of Sound“, bei dem es unter anderem ein Porsche Diesel als Zweitakter mit den Rennkarossen aufnahm. Noch spannender waren allerdings die Geschichten, wie der ein oder andere Besitzer an seinen 356er gekommen ist. Fazit dieser Gespräche: Warten, bis ein Porschebesitzer wegen zu vielen Kinder den Wagen verkauft oder einen Freund haben, der in der Garage des neu gekauften Hauses zufällig einen Oldtimer findet. Beides sehr wahrscheinlich.

Fotos gibt es bei Flickr.

 

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