Rezepte für ein besseres Wir – Über den Tellerrand

Manche Menschen kaufen sich in ihren Urlaubsländern Musik-CDs, Muschelketten oder anderes, um sich an den Urlaub zu erinnern. Ich kaufe mir nach dem Urlaub ein Kochbuch mit der landestypischen Küche. Viele meiner Kochbücher sind daher Urlaubserinnerungen. Oft stellt sich mir, wenn ich mich mit anderen Ländern beschäftige, ziemlich früh die Frage „Was essen die denn da?“

Was essen die denn in Syrien? In Afghanistan?

Was essen die Menschen in den Ländern, aus denen Flüchtlinge nach Deutschland kommen, um ein neues Zuhause zu finden? Bei meinen Recherchen bin ich auf „Über den Tellerrand kochen“ gestoßen. „Über den Tellerrand“ ist eine Gemeinschaft, die Begegnungen und Austausch zwischen den Kulturen und dabei vor allem zwischen Asylsuchenden, Flüchtlingen und „Beheimateten“ schafft. Unter anderem werden (in Berlin) Kochkurse veranstaltet, bei denen Flüchtlinge mit den Teilnehmern Gerichte aus ihrer Heimat kochen.

Kochen mit Flüchtlingen

Die Berliner Initiative "Über den Tellerrand kochen" veranstaltet alle zwei Wochen Kochkurse: Flüchtlinge bereiten Gerichte aus ihrer Heimat zu – ein Besuch.

Gepostet von SPIEGEL ONLINE am Samstag, 15. August 2015

Gerichte, Geschichten, Schicksale

Einige dieser Rezepte finden sich auch in dem Buch „Rezepte für ein besseres Wir“. „Rezepte für ein besseres Wir“ ist nicht nur ein Kochbuch, sondern stellt auch die Menschen hinter den Gerichten und ihr Schicksal dar. 14 Länder, 36 Rezepte und tolle Fotos und Geschichten – außerdem unterstützt man mit dem Kauf des Buches die Projekte von „Über den Tellerrand kochen e.V.“.

Ich habe auf jeden Fall das ein oder andere Rezept gefunden, was in der nächsten Zeit nachgekocht wird.

Bestellt werden kann das Buch über das Projekt direkt, den lokalen Buchhandel oder Amazon*.

Rezepte für ein besseres Wir
Pearl-Verlag
25 Euro (gebundene Ausgabe)

*Affiliate Link

4 Comments

  1. Zwei der Mitglieder durfte ich sogar persönlich kennenlernen 🙂 Über den Tellerrand kochen entstand ursprünglich in Funpreneur-Wettbewerb an der Freien Universität Berlin und sie haben damals den ersten Platz gemacht. Zwei Jahre später nahm ich auch an dem Wettbewerb teil und sie wurden die Paten für unser kleines Studentenprojekt.
    Die hängen wirklich mit Leib uns Seele in ihrem Projekt und verbinden Menschen aus unterschiedlichen Kulturen durch’s Kochen (und natürlich Essen!).
    Wer in Berlin wohnt kann ja mal einen der Kochabende dort besuchen 🙂 Folgt man denen auf Facebook wird man ganz gut auf dem Laufenden gehalten.

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